Landschaftszeichen erinnern an Stadtumbau (Archiv)
Der Stadtumbau im Wohngebiet Am Waldrand ist weitgehend abgeschlossen. Viele Wohngebäude sowie Kindertagesstätten und Schulen mussten abgerissen werden, andere wurden modernisiert und umgestaltet. Auf dem Großteil der Fläche nördlich der Friedrich-Engels-Straße wird es künftig wieder Wald geben. Und dort, wo vor einigen Jahren noch das Albert-Schweitzer-Gymnasium stand, wurden auf der Grünfläche „Landschaftszeichen“ installiert. Sie sollen an den Stadtumbau erinnern.
Die Pläne für die Gestaltung der Fläche neben der Grundschule Am Waldrand hat der Landschaftsarchitekt Steffen Hradil entworfen. Die im Rohzustand aufgestellten Wohnbauplatten wurden im Juli 2007 von Schwedter Schülerinnen und Schülern gestaltet. Im April 2007 gab es dazu einen Wettbewerb, an dem sich zahlreiche Schulklassen beteiligten. Die besten Wettbewerbsbeiträge wurden bei einem Workshop auf den ehemaligen Plattenbauelementen optisch in Szene gesetzt.
Die Landschaftszeichen „Am Waldrand“
Unter Verwendung von Außenwandteilen der abgerissenen Wohnblöcke wurden fünf „Stationen“ im Bereich einer Wegekreuzung aufgestellt, die Gedanken zum Stadtumbau in Schwedt symbolisieren – vier „Torelemente“ sowie ein „Fensterelement“.
Torelemente
Die Torelemente symbolisieren „Da muss man durch!“ und beschreiben den Einstieg oder das Hindurchgehen durch den Stadtumbauprozess. Die Wandelemente sind so aufgestellt, dass je eine Innenwand- und eine Außenwandseite beim Draufzugehen zu sehen ist. Die Außenseiten sollen grundsätzlich in ihrem unbearbeiteten Zustand verbleiben und eine Art Erinnerungseffekt für die ehemaligen Ansichten der Gebäude bewahren. Die Innenseiten bzw. die ehemaligen Innenwandflächen wurden wetterfest vorbereitet
Fensterelement – „Ausblick/Rückblick“
Dieses Element symbolisiert den Ausblick auf einen gelungenen Stadtumbau und gibt Blicke in die Zukunft frei.
