Zehn Projekte ehalten Förderung
Große Ideen, viel Engagement und jede Menge Begeisterung: Auch 2026 konnten Kinder und Jugendliche ihre Projektideen für das Kinder- und Jugendbudget einreichen. Am 12. Juni tagte die Jury, bestehend aus dem Kinder- und Jugendrat, der Kinder- und Jugendbeauftragten sowie der Mitarbeiterin für Kinder- und Jugendbeteiligung. Zehn Gruppen bewarben sich mit ganz unterschiedlichen Vorhaben – und jede überzeugte mit Kreativität und Eigeninitiative. Die Vielfalt der Projekte zeigt, wie engagiert junge Menschen ihre Stadt mitgestalten möchten.

Die Oder Griffins beantragten einen Eisautomaten, der nicht nur für Erfrischung sorgt, sondern auch das Miteinander im Verein stärkt.
Eine Schülergruppe der Erich Kästner-Grundschule stellte ihr Projekt „Gemeinsam stark“ vor. Entstehen soll ein mobiles Demokratielabor – ein Schrank voller Spiele, Materialien und Methoden zu Demokratie, gesellschaftlichem Engagement, Toleranz und dem kritischen Umgang mit Fake News.
Jugendliche aus dem Jugendclub Külz wollen mit Unterstützung des Kinder- und Jugendbudgets ein Musikzimmer aufbauen, das Raum für gemeinsames Musizieren und eigene Musikproduktionen bietet. Zusätzliche Unterstützung kommt vom Uckermärkischen Jugendfonds.

Schülerinnen der Dreiklang Oberschule möchten ihre Mädchentoiletten freundlicher gestalten und einmalig mit kostenlosen Hygieneartikeln ausstatten. Die dauerhafte Finanzierung übernimmt anschließend der Landkreis.
Neyo und Timo stellten einen neuen Queer-Treff vor, der im Stadtteiltreff einen geschützten und offenen Ort für junge queere Menschen sein soll.
Eine Schülergruppe der Gesamtschule „Talsand“ arbeitet an dem Dokumentarfilm „Die Stadt Schwedt im Wandel der Zeit“. Die Förderung würde sowohl die Filmproduktion als auch die öffentliche Vorführung ermöglichen.
Auch der TSV Blau-Weiß möchte für die Turnerinnen neue Glitzerkostüme anschaffen.
Die Abiturientinnen und Abiturienten des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums erhalten eine Fotobox für ihren Abiball.
Die Jurysitzung war von einer herzlichen Atmosphäre geprägt. Jede Gruppe hatte zehn bis fünfzehn Minuten Zeit, ihre Idee zu präsentieren – von PowerPoint-Präsentationen über selbst produzierte Videos bis hin zu einer beeindruckenden Tanzvorführung der Beasty Boxing Girls war alles dabei. Die Entscheidung fiel einstimmig: Alle zehn Projekte werden gefördert und können nun umgesetzt werden. Wir freuen uns darauf, ihre Entwicklung zu begleiten.
Die guten Nachrichten gehen weiter: Da im Kinder- und Jugendbudget noch finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, wird es nach den Sommerferien einen weiteren Aufruf geben. Dann haben Kinder und Jugendliche erneut die Chance, sich mit größeren Projektideen zu bewerben und ihre Vorstellungen für Schwedt Wirklichkeit werden zu lassen.
Die diesjährige Jurysitzung hat erneut gezeigt, welches Potenzial in den jungen Menschen unserer Stadt steckt. Mit Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und Tatendrang entwickeln sie Ideen, die das Zusammenleben bereichern. Das Kinder- und Jugendbudget gibt ihnen die Möglichkeit, diese Ideen in die Tat umzusetzen – und macht Schwedt damit ein Stück lebenswerter.
