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Forschung & Innovation trifft Praxis

Foto: Bürgermeisterin am Rednerpult spricht vor Publikum
Ansprache von Bürgermeisterin Annekathrin Hoppe
Die 4. Zukunftswerkstatt – Transfer brachte am 9. Juni 2026 in den Uckermärkischen Bühnen Schwedt innovative Start-ups, regionale Wirtschaft sowie führende Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen zusammen.

Die Veranstaltung bestand aus zwei Teilen: Der Kick-off der 2. Startup Challenge unter Federführung des Startup Labors Schwedt richtete den Fokus auf Innovationen für nachhaltige Materialien in der Prozessindustrie. Die anschließende Zukunftswerkstatt – Transfer unter Federführung der Wirtschaftsförderung der Stadt Schwedt/Oder brachte die regionale Wirtschaft mit führenden Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen zusammen. In Pitches, Präsentationen und einer Foyerausstellung drehte sich alles um Materialinnovation, Prozessoptimierung, KI-Anwendungen und Kreislaufwirtschaft: Frische Impulse aus Wissenschaft, Forschung und Entwicklung für Mittelstand und Industrie in der Region.

Foto: Austausch im Foyer
Zukunftswerkstatt-Gespräche
Beim Kick-off der 2. Startup Challenge präsentierten sich zehn innovative Start-ups aus Deutschland und Polen, die mit den Industrieunternehmen PCK, LEIPA, VERBIO und ENERTRAG in Schwedt an Pilotvorhaben zur Herstellung nachhaltiger Materialien arbeiten wollen. Die Zukunftswerkstatt der Wirtschaftsförderung der Stadt Schwedt/Oder brachte danach regionale Unternehmen mit führenden Forschungseinrichtungen und Hochschulen zusammen, um innovative Lösungsansätze schneller in die Praxis zu überführen und Kooperationen anzustoßen.

„Wissenstransfer als Motor wirtschaftlicher Entwicklung zu nutzen, hat in Schwedt Tradition. Schwedt hat starke Industriepartner, kurze Wege und Menschen, die offen sind für neue Ideen“, brachte es Bürgermeisterin Annekathrin Hoppe auf den Punkt. Auch Frank Bretsch, stellvertretender Landrat des Landkreises Uckermark, betonte die Bedeutung des Innovationsstandorts: „Schwedt ist der Motor für die Entwicklung des Landkreises und des Landes Brandenburg. In Schwedt wird aktuell vieles erprobt, für das es andernorts noch keine Blaupause gibt.“

Die Schwerpunkte der 4. Zukunftswerkstatt waren Digitalisierung und Daten, Energie und Ressourcen, Künstliche Intelligenz sowie Produktion und Automatisierung. Das Themenspektrum sowie die Auswahl der Aussteller orientierten sich an Ergebnissen einer vorab durchgeführten Unternehmensumfrage. In 10-minütigen Präsentationen stellten führende Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen neue Technologien, praxisnahe Forschungsprojekte und innovative Lösungsansätze vor. Allen Vorhaben gemeinsam ist das Ziel, Stoffkreisläufe zu schließen und industrielle Prozesse effizienter zu gestalten.

Die Präsentationen sowie die Stände der Aussteller ermöglichten es regionalen Unternehmen, in den direkten Austausch mit Wissenschaftlern und Forschern zu treten. Konkrete Fragestellungen in der Praxis konnten unmittelbar vor Ort diskutiert werden. Hierbei wurde deutlich, dass kleine und mittlere Unternehmen mit ihren spezifischen betrieblichen Herausforderungen wichtige Anknüpfungspunkte für Forschungs- und Entwicklungsprojekte bieten. Von einem praxisnahen Wissens- und Technologietransfer können sowohl die regionalen Unternehmen als auch die Forschungseinrichtungen profitieren. Zudem wurden aktuelle Förderprogramme in allen Innovationsphasen für regionale Unternehmen vorgestellt.

Mit dabei waren die Fraunhofer-Institute für Fabrikbetrieb- und automatisierung, für Angewandte Polymerforschung sowie für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien, die Technische Hochschule Wildau, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, das WIR!-Bündnis MR4B / X-Visuals, die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH und die Investitionsbank des Landes Brandenburg.

Die 4. Zukunftswerkstatt machte das Innovationspotenzial am Wirtschaftsstandort Schwedt/Oder sicht- und spürbar. Die Veranstaltung gab Raum für Wissens- und Technologietransfer, um die regionalen Unternehmen zukunftsfähiger aufstellen und das Innovationsökosystem des Wirtschaftsstandorts Schwedt nachhaltig stärken zu können.

Fotos: Stadt Schwedt/Oder, Susanne Schulz

Downloads

Agenda zur 4. Zukunftswerkstatt am 9. Juni 2026 (PDF, nicht barrierefrei)

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