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Erfolgreicher Auftakt der Kooperation Zukunftsraum Berlin >< Szczecin

Gruppenfoto vor dem Berlischky-Pavillon
Beim feierlichen Auftakt waren über 50 deutsche und polnische Teilnehmende dabei. (Foto: Cornelia Jeske)

Am 16. April 2026 wurde im Berlischky-Pavillon der Stadt Schwedt/Oder die Kooperationsvereinbarung „Zukunftsraum Berlin >< Szczecin“ unterzeichnet. Dies ist ein Startsignal für eine vertiefte und partnerschaftliche Zusammenarbeit beider Metropolen, Städte, Landkreise und weiterer regionaler Partnerinnen und Partner zwischen Berlin und Szczecin, um die Entwicklung im Zukunftsraum voranzubringen. Der Unterzeichnung gingen ab Frühjahr 2025 auf Initiative der Städte Schwedt/Oder und Eberswalde intensive Gespräche voraus, die der Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses, der Abstimmung zu übergeordneten Zielen und den weiteren Schritten dienten.

Die über 50 deutschen und polnischen Teilnehmenden nutzten den Auftakt auch für den Austausch konkreter Handlungsbedarfe, Perspektiven und Projekte für den Zukunftsraum. Dieser ist geprägt von den immer stärker räumlich ausstrahlenden Metropolen Berlin und Szczecin, den wie auf einer Perlenkette aufgereihten Städten entlang der Schienenverkehrsachse – aber auch durch die ländlichen Räume und Naturqualitäten.

Annekathrin Hoppe, Bürgermeisterin der Stadt Schwedt/Oder: „In Schwedt wird die Zusammenarbeit mit den polnischen Nachbarn intensiv gelebt. Die nun absehbaren Infrastrukturverbesserungen auf der Schiene sowie Straßen und Wasserwege sichern die Anbindung von Schwedt an die Metropolen Berlin und Szczecin. Beim Infrastrukturausbau setzen wir auf das polnische Tempo bei Planung, Genehmigung und Bau.“

Maik Berendt, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Eberswalde: „Die Zusammenarbeit im Zukunftsraum Berlin >< Szczecin markiert den Beginn einer nachhaltigen Entwicklung, die beide Metropolen miteinander verbindet. Durch den Dialog, den Austausch von Ideen und die Schaffung neuer Verbindungen im Raum entsteht eine Region, die zusammenwächst und langfristig von den vielfältigen Chancen profitiert. Was heute auf den Weg gebracht wird, legt den Grundstein für eine dynamische Entwicklungsphase, die den Menschen in der gesamten Region neue Perspektiven und Möglichkeiten eröffnet.“

Volker-Gerd Westphal, Staatsekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg: „Die breit angelegte Zusammenarbeit regionaler Akteure ist Ziel unserer landesweiten Regionalentwicklungsstrategie. Es geht darum, Stärken zu verbinden und Synergieeffekte anzustoßen. Heute können wir Vollzug melden. Denn genau das geschieht mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung Zukunftsraum Berlin >< Szczecin. Die Uckermark, der Landkreis Barnim und die Städte und Gemeinden im Nordosten Brandenburgs sind zentrale Akteure in dieser Kooperation.“

Alexander Slotty, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Berlin: „Die heutige Kooperationsvereinbarung stärkt die nachhaltige sowie wachstumsorientierte Entwicklung in der Metropolregion Berlin-Brandenburg und im deutsch-polnischen Verflechtungsraum. Ich bin voller Hoffnung, dass die künftig bessere verkehrliche Erreichbarkeit engere wirtschaftliche Beziehungen und einen niederschwelligen Austausch der Menschen und Ideen ermöglicht.“

Piotr Krzystek, Stadtpräsident der Stadt Szczecin: „Die Zusammenarbeit mit unseren Partnern ist ein wichtiger Bestandteil der stabilen Entwicklung und des Aufbaus einer starken Gemeinschaft. Infrastruktur- und Bildungsprojekte wirken sich konkret auf die Lebensqualität auf beiden Seiten der Grenze aus – einer Grenze, die schon lange nicht mehr trennt, sondern für die meisten Einwohner nur noch ein Strich auf der Landkarte ist. Das sehen wir jeden Tag, wenn Tausende von Menschen die Grenze überqueren, um zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen zu fahren. Mit Blick auf diese Menschen und unsere Zukunft lohnt es sich, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Region zu stärken und ihre Attraktivität zu steigern.“

Im Zuge der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung wurden schlaglichtartig konkrete Themen- und Projektideen vorgestellt und diskutiert. Diese reichen von den gemeinsamen Potenzialen der Natur-, Wohn- und Lebensqualitäten bis zu den vorhandenen und vorgesehenen Zukunftsinfrastrukturen mit der 50HZ-Uckermarkleitung und dem Anschluss an das Wasserstoffkernnetz. Diese und weitere Themen werden bis zum Jahresende 2026 mit einem erweiterten Partnerkreis um Wissenschafts-, Wirtschafts- und gesellschaftliche Vertreter konkretisiert.

Freigeschaltet wurde zugleich am 16. April 2026 die gemeinsame Website www.future-berlin-szczecin.eu.

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