Forschung & Innovation trifft Praxis

Die Veranstaltung bestand aus zwei Teilen: Der Kick-off der 2. Startup Challenge unter Federführung des Startup Labors Schwedt richtete den Fokus auf Innovationen für nachhaltige Materialien in der Prozessindustrie. Die anschließende Zukunftswerkstatt – Transfer unter Federführung der Wirtschaftsförderung der Stadt Schwedt/Oder brachte die regionale Wirtschaft mit führenden Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen zusammen. In Pitches, Präsentationen und einer Foyerausstellung drehte sich alles um Materialinnovation, Prozessoptimierung, KI-Anwendungen und Kreislaufwirtschaft: Frische Impulse aus Wissenschaft, Forschung und Entwicklung für Mittelstand und Industrie in der Region.

„Wissenstransfer als Motor wirtschaftlicher Entwicklung zu nutzen, hat in Schwedt Tradition. Schwedt hat starke Industriepartner, kurze Wege und Menschen, die offen sind für neue Ideen“, brachte es Bürgermeisterin Annekathrin Hoppe auf den Punkt. Auch Frank Bretsch, stellvertretender Landrat des Landkreises Uckermark, betonte die Bedeutung des Innovationsstandorts: „Schwedt ist der Motor für die Entwicklung des Landkreises und des Landes Brandenburg. In Schwedt wird aktuell vieles erprobt, für das es andernorts noch keine Blaupause gibt.“

Die Präsentationen sowie die Stände der Aussteller ermöglichten es regionalen Unternehmen, in den direkten Austausch mit Wissenschaftlern und Forschern zu treten. Konkrete Fragestellungen in der Praxis konnten unmittelbar vor Ort diskutiert werden. Hierbei wurde deutlich, dass kleine und mittlere Unternehmen mit ihren spezifischen betrieblichen Herausforderungen wichtige Anknüpfungspunkte für Forschungs- und Entwicklungsprojekte bieten. Von einem praxisnahen Wissens- und Technologietransfer können sowohl die regionalen Unternehmen als auch die Forschungseinrichtungen profitieren. Zudem wurden aktuelle Förderprogramme in allen Innovationsphasen für regionale Unternehmen vorgestellt.
Mit dabei waren die Fraunhofer-Institute für Fabrikbetrieb- und automatisierung, für Angewandte Polymerforschung sowie für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien, die Technische Hochschule Wildau, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, das WIR!-Bündnis MR4B / X-Visuals, die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH und die Investitionsbank des Landes Brandenburg.
Die 4. Zukunftswerkstatt machte das Innovationspotenzial am Wirtschaftsstandort Schwedt/Oder sicht- und spürbar. Die Veranstaltung gab Raum für Wissens- und Technologietransfer, um die regionalen Unternehmen zukunftsfähiger aufstellen und das Innovationsökosystem des Wirtschaftsstandorts Schwedt nachhaltig stärken zu können.
Fotos: Stadt Schwedt/Oder, Susanne Schulz
