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Montagskonzert im Berlischky-Pavillon

Foto: Tabea Höfer und Thor-Harald Johnsen
Thor-Harald Johnsen und Tabea Höfer

Getanzt in Europa - Stilisierte und tanzbare Musik aus Frankreich, Spanien und England

Am Montag, den 16.11.2026 um 18 Uhr im Berlischky Pavillon darf sich das Publikum auf eine besondere musikalische Zusammenkunft zweier herausragender Persönlichkeiten freuen. 

Es erwartet Sie ein musikalischer Abend mit der Violinistin Tabea Höfer und dem norwegischen Gitarristen Thor-Harald Johnsen (Thèorbe und Barockgitarre).

Tabea Höfer widmet sich seit langem intensiv der Musik vor 1750 und der Barockvioline. Als gefragte Solistin, Kammermusikerin und Konzertmeisterin konzertiert sie regelmäßig mit profilierten Ensembles und Gesangssolisten im In- und Ausland.
Ihr Instrument, eine Violine, die um 1710 in Süddeutschland entstand, wird in ihren Händen die emotionalen Tiefen der Barockmusik erschließen. Trotz ihrer tiefen Verwurzelung in der Alten Musik zeigt Tabea Höfer eine ausgeprägte Neugier, die sie zeitweise zu neuen musikalischen Ufern treibt – von Astor Piazzollas Tangos bis hin zum romantischen Klaviertrio-Repertoire. Die gebürtige Potsdamerin war nach ihrem Studium an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ Berlin jahrelang als Violinistin im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin engagiert. Mit diesem Orchester trat sie in Europa, Amerika und Japan auf. Tabea Höfer arbeitet seit 1997 auch als Musiktherapeutin in einer psychiatrischen Tagesklinik in Berlin und unterrichtet an der Berliner Musikschule „Béla Bartók“.

Thor-Harald Johnsen hat sich neben der Barockmusik auch auf zeitgenössische Komposition und experimentellen Pop spezialisiert. Der Experte für Laute, Gitarre und diverse Zupfinstrumente aus dem 17. Jahrhundert ist dafür bekannt, eine Brücke zwischen historischen und modernen musikalischen Ausdrucksformen zu schlagen. Er arbeitete 15 Jahre lang mit dem Ensemble von Rolf Lislevand zusammen und wirkte als Arrangeur an preisgekrönten Projekten mit. Derzeit ist er Gründungsmitglied des Ensembles Vind. Sein unverwechselbarer Stil verspricht eine ebenso fundierte wie leidenschaftliche Interpretation der Werke.

Die Kombination aus Tabea Höfers feinfühligem Spiel auf der Barockvioline und dem nuancierten Spiel von Thor-Harald Johansens auf den historischen Zupfinstrumenten verspricht einen Abend voller Kontraste - bizarr und verrückt italienisch, virtuos, wahnsinnig schnell und auch wieder zerbrechlich zart und still. Die Musik animiert auf jeden Fall zum "Tanzen".

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Musik- und Kunstschule „J. A. P. Schulz"
Berliner Straße 56
16303 Schwedt/Oder
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