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Rathausgalerie 2026

Öffnungszeiten:

Montag, Mittwoch, Donnerstag 7–15 Uhr
Dienstag 7–18 Uhr
Freitag 7–12 Uhr

War ich Arbeiter – oder Arbeitssoldat? Vertragsarbeiterinnen und -arbeiter in der DDR
Ausstellung von Lea Marie Nienhoff
18. November bis 30. Januar 2026  

Offiziell waren die ausländischen Werktätigen, die ab den 1960er-Jahren in die DDR kamen, „Freunde", die eine Ausbildung erhielten, um anschließend beim Aufbau ihrer Heimat, den sozialistischen Bruderländern, zu helfen. Die Wirklichkeit sah jedoch oft anders aus. Auch in Schwedt arbeiteten in den 1980er-Jahren Vertragsarbeiterinnen und -arbeiter aus Kuba und Vietnam.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Geschichten, der über 15 000 Vertragsarbeiterinnen und -arbeiter aus Mosambik. Nach ihrer Rückkehr nennt man sie in Mosambik „Madjermanes“ – „die Deutschen“. Ein großer Teil ihres Lohns – bis zu 60 Prozent – wurde einbehalten und nie ausgezahlt. Bis heute kämpfen viele von ihnen um Gerechtigkeit.

Lea Marie Nienhoff spürt in der Ausstellung der Geschichte einer „globalen DDR“ nach und verortet sie in Brandenburg und der Region. Fotografien, Zitate und Lebensgeschichten ehemaliger Vertragsarbeiterinnen und -arbeiter, die einst in der DDR lebten oder zu Gast waren, erzählen von Alltag, Arbeit und den wirtschaftlichen Verflechtungen einer oft vergessenen Geschichte.

Gesprächsrunde mit Gästen
Zu Gast José Mafueca, Augusto Jone Munjunga und Reinhold Erdmann
18. Januar 2026, 14:30 Uhr

Mit Europa. Für Brandenburg. EFRE/JTF
Ausstellung
vom 3. Februar bis 17. April 2026

Eine Wanderausstellung über EU-Förderung in Brandenburg tourt durch das Land und macht während der Förderperiode 2021-2027 in unterschiedlichen Brandenburger Regionen halt. Sie informiert über die EU-Förderprogramme Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Fonds für einen gerechten Übergang (Just Transition Fund/JTF). Damit knüpft sie an die vorherige Ausstellung zur EFRE-Förderung an, die seit 2009 an über 50 Ausstellungsorten zu sehen war. Die Wanderausstellung wurde für die aktuelle Förderperiode neu konzipiert und um Inhalte zum JTF ergänzt. Sie ist so gestaltet, dass Sie die interaktiven Elemente selbstständig erkunden können.

Die Wanderausstellung zeigt anschaulich, wie EU-Fördermittel in Brandenburg eingesetzt werden – sei es für Infrastrukturprojekte, innovative Unternehmensförderung oder Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung. Sie enthält unter anderem Basisinformationen zu Förderschwerpunkten, den Struktur- und Investitionsfonds der EU allgemein und der grenzüberschreitenden Förderung zusammen mit Polen.

TAG DER ARCHIVE 2026
Alte Heimat – neue Heimat
Samstag, 7. März 2026, 14 bis 17 Uhr

Stillgeschwiegen! Die Vertriebenen in der SBZ und DDR
Ausstellung
vom 22. April bis 12. Juni 2026

Eine wichtige gesellschaftliche Gruppe in der DDR, die bis 1989 nicht als Gruppe auftreten durfte, waren die deutschen Heimatvertriebenen, die mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges durch Flucht oder Vertreibung in die damalige Sowjetische Besatzungszone (SBZ) gelangten. Sie stammten aus den deutschen Ostprovinzen jenseits der Oder-Neiße-Linie, aus Pommern, Ostpreußen, Schlesien und dem östlichen Brandenburg sowie aus den übrigen deutschen Siedlungsgebieten in Westpreußen, Danzig, dem Baltikum, Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn, Jugoslawien, Rumänien und der Sowjetunion. Mehr als vier Jahrzehnte lang wurde das Lebensschicksal dieser Menschen ausgeblendet und in die private, familiäre Erinnerung abgedrängt. Die politisch verordnete Verschmelzung der Vertriebenen mit der DDR- Gesellschaft und auch deren wirtschaftliche Etablierung mag oberflächlich betrachtet gelungen sein. Eine emotionale und historische Aufarbeitung, die das subjektive Empfinden über die offizielle Negierung des traumatischen Schicksals berücksichtigt, Empathie erzeugt und Interesse am Thema zugelassen hätte, fand bisher nur unzureichend statt. Diese Ausstellung des Zentrums gegen Vertreibung möchte dazu einen Beitrag leisten.

ALTE SCHWEDTER ORIGINALE
Cartoonist Egon
Ausstellung
vom 22. Juni bis 11. September 2026

Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart
Wanderausstellung
vom 16. September bis 6. November 2026

Die mobile LmDR-Wanderausstellung nimmt Dich mit auf eine bewegende Zeitreise: von der Auswanderung deutscher Siedler in das Russische Reich, über Phasen des wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwungs bis hin zu den schweren Zeiten von Deportation und Verfolgung. Unser Ziel: Geschichte lebendig machen, Vorurteile abbauen und das Verständnis für eine der größten Einwanderungsgruppen Deutschlands stärken. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium des Innern (BMI).

Ausstellungseröffnung, 16. September 2026, 15 Uhr

Kunst für Kinder
Vorgestellt: Sammlung der Stadt Schwedt/Oder
Ausstellung
vom 11. November 2026 bis 29. Januar 2027

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Dr.-Theodor-Neubauer-Straße 5
16303 Schwedt/Oder
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Fax
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Diese Website ist ein Portal der Stadt Schwedt/Oder.
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