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Hitzeschutz

Die Tage werden wieder deutlich wärmer. Viele Menschen freuen sich über die steigenden Temperaturen und den nahenden Sommer. Jedoch können die hohen Temperaturen, besonders für ältere Menschen, schnell zu gesundheitlichen Problemen führen. Darum ist es bereits jetzt wichtig daran zu denken, sich und seine Angehörigen zu informieren, darauf vorzubereiten und eventuell zu schauen, ob noch Vorkehrungen zur Verbesserung des Schutzes vor Hitze, in der eigenen Häuslichkeit, vorgenommen werden können.

Vorkehrungen

Foto: Sonnenhut
Bei Hitze gehört zur passenden Kleidung auch eine Kopfbedeckung.

  • Anbringen von Verdunklungsrollos innen oder außen.
  • Ist passende leichte Kleidung vorhanden?
  • Planung von Arztterminen, um bei großer Hitze nicht unterwegs sein zu müssen.
  • Prüfen, ob ausreichend und alle Medikamente im Haus sind.
  • Ggf. eine veränderte Einnahme bzw. Dosierung von Medikamenten (bei großer Hitze) mit dem behandelnden Arzt besprechen.
  • Aufbewahrungsmöglichkeiten für Medikamente überprüfen: Können diese vor zu großer Wärme und Sonneneinstrahlung geschützt gelagert werden?
     

Schauen Sie außerdem, ob spätestens jetzt Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor bereitsteht und nutzen diesen, auch bei geringer Sonnenstrahlung regelmäßig, zur Vorbeugung gegen Hautkrebs.

Hitzeschutz zu Hause

Foto: Vorhang vor dem Fenster
Nach dem Lüften am Morgen, sollten die Fenster und Vorhänge geschlossen und Rollos herunter­gelassen werden.
Sind ein paar warme Tage vergangen und noch wärmere zu erwarten, wird es zunehmend wichtiger auf sich und die Menschen in der Umgebung zu achten. 

Welche Vorkehrungen kann ich treffen, um die eigenen vier Wände angenehm kühl zu halten:

  • Lüften Sie direkt in den frühen Morgenstunden, mit weit geöffneten Fenstern, nicht angekippt und wenn möglich quer lüften.
  • Schließen Sie anschließend alle Fenster und dunkeln diese möglichst ab, dies kann durch Innen- oder Außenrollos oder aber durch Vorhänge geschehen.
     

Und wie kann der ganz persönliche Schutz im Tagesverlauf aussehen:

  • Tragen Sie leichte, luftige und helle Kleidung.
  • Erledigen Sie wichtige Tätigkeiten im Freien in den kühleren Morgenstunden.
  • Meiden Sie möglichst die Mittagswärme.
  • WICHTIG: Immer ausreichend Wasser oder ungesüßte Tees, nicht eiskalt, trinken.
  • Beim Aufenthalt im Freien an geeigneten Sonnenschutz mittels Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und Kopfbedeckungen denken sowie schattige Wege und Plätze nutzen.
     

Wenn möglich suchen Sie sich in der besonders heißen Zeit Unterstützung. Vielleicht ist es möglich, dass Sie jemand aus der Familie, Freunde oder jemand aus der Nachbarschaft bei den Einkäufen unterstützt. Seien Sie für ältere Menschen in Ihrer Familie und Umgebung da. Erkundigen Sie sich nach dem Rechten, bieten Sie Unterstützung an, erinnern Sie an das regelmäßige Trinken.

Gesundheitliche Beeinträchtigungen

Foto: 3 Wassergläser mit verschiedenen Früchten
Besonders wichtig ist es, ausreichend zu trinken – vor allem nicht eiskalt und am besten natrium­reiches Mineral­wasser oder leicht gesalzenes Leitungs­wasser.
Nun haben uns die heißen Tage erreicht und bestimmen unseren Alltag. Nicht jeder Mensch reagiert auf die hohen Temperaturen gleichermaßen. Daher gilt es gut auf uns selbst und unsere Mitmenschen zu achten. Aber wie erkenne ich hitzebedingte Beschwerden?

Folgende Beschwerden können im Zusammenhang mit Hitze auftreten:

  • Erschöpfung
  • starke Gesichtsblässe oder -röte
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel, Übelkeit, Erbrechen
  • körperliche Unruhe, Kurzatmigkeit, Muskelschmerzen
  • erhöhte Temperatur bis hin zu Fieber
  • starkes oder ausbleibendes Schwitzen
  • Veränderungen bei der Verdauung
     

Sollten Sie diese Symptome bei sich oder anderen erkennen sind schnellstmöglich erste Sofortmaßnahmen einzuleiten. Die betroffene Person sollte sich umgehend an einen kühlen Ort begeben und zur Ruhe kommen sowie viel trinken. Am besten eignet sich natriumreiches Mineralwasser oder leicht gesalzenes Leitungswasser.

Bei starken Beschwerden oder Unsicherheit kontaktieren Sie den Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Telefon 116 117.

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