Direkt zum Inhalt Direkt zur Hauptnavigation
Suche Hilfe

Hauptnavigation

Volker Rehberg

Foto: Volker Rehberg
Volker Rehberg (Foto: Frank Döring)
wurde 1962 in Schwedt/Oder geboren. Von 1974 bis 1981 war er Schüler an der Musikschule Schwedt (Oder) im Hauptfach Gesang. Hier konnte er sich auf sein von 1983 bis 1987 dauerndes Studium an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig /Magdeburg vorbereiten, dass er mit dem Staatsexamen beendete. Danach wurde er als Sänger am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin engagiert. Von 1990 bis 1992 studierte er an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin Pädagogik und Opernregie und erwarb dort seine Lehrbefähigung. Seit 1988 ist er als Gesangspädagoge und seit 1989 als Schulleiter der Musik- und Kunstschule Schwedt/Oder tätig. Berufsbegleitend hat er sich in den Bereichen Kultur-Management sowie Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung/Grund-ausbildung, Hohner-Musikgarten) qualifiziert und belegte unterschiedliche Lehr- und Studiengänge, u. a. an den Hochschulen in Köln/Wuppertal und der Universität Potsdam. Neben seiner Tätigkeit als Schulleiter der Musik- und Kunstschule Schwedt/Oder war er seit 1990 parallel für die Uckermärkischen Bühnen Schwedt als Sänger, Stimmbildner und Chorleiter tätig. 2009 erhielt Volker Rehberg den Sonderpreis des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg für hervorragende musikpädagogische Leistungen. Er ist Mitglied des Landesausschusses „Jugend musiziert“ und im Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen.

Wie sind Sie an die Musik- und Kunstschule Schwedt gekommen?
siehe oben.

Was begeistert Sie an Ihrer Arbeit?
Die unerschöpfliche Differenzierung der Schüler-Persönlichkeiten und die Arbeit mit den Möglichkeiten der Musik.

Wieso wollten Sie damals das Instrument lernen, das Sie jetzt unterrichten?
Ich habe einfach vieles ausprobiert und blieb beim Singen hängen, weil ich dafür wohl die größere Begabung zeigte. Neben dem Sport sang ich im Kinderchor an der Oberschule und später im Chor des Pionier-Ensembles. Ursprünglich wollte ich das Trompetenspiel erlernen. Meine Zahnstellung ließ das nicht zu. Herr Raasch, der damalige Akkordeonlehrer lenkte mich auf das Akkordeon um. Während des Spiels sangen wir auch dazu und er empfahl mir, Gesangsunterricht zu nehmen. Mit dem Akkordeon hörte ich auf. Dafür kam später das Klavier.

Wie würden Sie Ihr Instrument charakterisieren?
Ich glaube, dass das musikalische Handwerk auf keinem Gebiet so vom Einzelfall diktiert wird, wie beim Singen. Die Stimme, die in uns steckt, ist das ursprünglichste Instrument, Bestandteil unserer Evolution und bei jedem Menschen einzigartig. Nicht der Kehlkopf, sondern der ganze Mensch ist das Instrument. Dazu gehören natürlich die Strukturverhältnisse des Kehlkopfes, besonders der Register, die Verschiedenheit der Artikulationswerkzeuge, die Beschaffenheit der  Körper- und Resonanzräume und die bei jedem Menschen unterschiedliche psychische Disposition. Bewegung/Tanz und Schauspiel gehören zum Gesamtpaket und über allem schwebt die künstlerische Ausstrahlungskraft.

Wie motivieren Sie Ihre Schüler, schwierige Etüden zu üben?
Nimm Dir zum Üben nur ein Motiv, manchmal nur zwei Töne vor. Höre Dir genau zu und  wiederhole mit wachen Sinnen solange, bis es Spaß macht. Kämpfe um den schöneren Klang!  Wenn Du Dich nicht mehr konzentrieren kannst oder müde wirst, übe oder tue etwas anderes zur Entspannung, etwas wo du dich sicher und erfolgreich fühlst und kehre dann wieder zum Problem zurück.

Können Sie Ihren Schülern heute zu einem Musikstudium raten?
Ein großes Ja! Wer Leidenschaft, ausreichend Begabung, Fleiß und Ausdauer mitbringt, wird irgendwann auch erfolgreich sein, zumindest so erfolgreich, dass er davon leben kann. Etwas, was der Mensch gern und mit Leidenschaft macht, auch beruflich tun zu dürfen, ist ein großes Glück – schließlich verbringt der Mensch in der Regel 8 bis 12 Stunden täglich in seiner Berufung.

Was wären Sie heute, wenn Sie nicht Musik studiert hätten?
Mein Plan B: Ich hätte entweder ein eigenes Restaurant oder wäre Hoteldirektor. Astrophysiker wäre auch noch etwas gewesen – die Faszination des Alls.

Ihr letzter Ohrwurm?
„Du bist die Welt für mich“ aus „Der singende Traum“ von Richard Tauber, gesungen von Jonas Kaufmann, fast so gut gesungen wie von Fritz Wunderlich.

Kontakt

de
Musik- und Kunstschule „J. A. P. Schulz"
Berliner Straße 56
16303 Schwedt/Oder
Telefon
03332 266311
Kontaktformular

Diese Website ist ein Portal der Stadt Schwedt/Oder.
www.schwedt.eu