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Sonnenuhr

Foto: Sonnenuhr
Polyedrische Sonnenuhr 1988–1991 restauriert. Städtischer Kunstbesitz

Die polyedrische Sonnenuhr mit der Jahreszahl 1740 und den kunstvoll eingearbeiteten Initialen FW verweist auf ihren Auftraggeber: Friedrich Wilhelm (1700–1771), Markgraf von Brandenburg-Schwedt. Welchen Meister der Markgraf mit der Anfertigung dieser sehenswerten und technisch ausgeklügelten Kunstsonnenuhr beauftragte, ist unbekannt. Jede Fläche der Sonnenuhr kann zum Anzeigen einer anderen Uhrzeit verwendet werden. Die mitteleuropäische Zeit ist fast minutengenau ablesbar. Die barocke Sonnenuhr aus dem ehemaligen Schlossgarten wurde von 1988 bis 1991 in den Werkstätten der Schlösser und Gärten von Potsdam-Sanssouci restauriert.

In diesen Parkanlagen befindet sich auch eine Kopie der Sonnenuhr. Die Schwedter Sonnenuhr sticht sowohl als künstlerisches als auch technisches Denkmal hervor. Die Sonnenuhr von 1740 und die Glume-Plastiken sowie der Lindenlaubengang waren augenfällige Besonderheiten des ehemaligen barocken Gartens. Der Hugenotten- und Schlossgitterverein engagiert sich für die Rekonstruktion und Wiederaufstellung von Elementen des barocken Vorbildes. So wurde bei Bauarbeiten im Park ein Bankfuß sicher gestellt. Die Bank mit den geflügelten Adlerfüßen stand einst mit der Sonnenuhr im Westparterre des Schlossgartens. Es gelang, von dem Fuß ein Modell und Abgüsse herzustellen. So erinnern die gegenwärtigen Standorte von drei Bänken an die barocke Schlossgartengestaltung. Auch die ehemalige Öllaterne (um 1835) wurde wieder restauriert und dem jetzigen Komplex „Sonnenuhr und Bank“ zugeordnet. Eine weitere Reminiszenz an die Vergangenheit ist der Wiederaufbau eines Teils des Schlossgitters, das einmal den Ehrenhof des Schlosses zur Schloßfreiheit begrenzte.

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