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Stadtgrün

Foto: Stadtgrün in der Lindenallee
Stadtgrün in der Lindenallee

Schwedt/Oder kann man zu recht als „Stadt im Grünen“ bezeichnen. Davon zeugen viele Rasenflächen, Sträucher und Hecken, insbesondere aber auch die  30 000 Bäume entlang der Straßen, in Parks, Grünanlagen, auf Friedhöfen und  in städtischen Einrichtungen. Sie beleben das Stadtbild und sind für viele Schwedter ein Gradmesser ihrer Lebensqualität. Sie sind Luftfilter, sorgen für Lärmschutz, produzieren Sauerstoff und geben Tieren ein Zuhause. Deshalb wird auf ihre Pflege und ihren Erhalt in unserer Stadt ein großes Augenmerk gelegt. Besonders alte Exemplare finden sich in den historischen Parkanlagen Monplaisir, Heinrichslust, Schlossgarten (heute Europäischer Hugenottenpark) und im Lenné-Park im Ortsteil Criewen.

Park Monplaisir

Im Nordwesten der Stadt wurde um 1700 nach französischem Vorbild der Park Monplaisir angelegt. Im Eingangsbereich befindet sich ein historisches Jagdschloss. Die ehemaligen Goldfischteiche sowie künstlich angelegte Wasserläufe sind noch vorhanden. In dem 16 Hektar großen Park stehen die ältesten und stärksten Bäume der Stadt. Zu finden sind Stieleiche, hochwüchsige Linde, Esche, Hain- und Rotbuche, Platane, Roßkastanie und Robinie.

Park Heinrichslust

Im Norden der Stadt befindet sich der Park Heinrichslust. Das ehemalige Lustwäldchen wurde 1777 auf Anordnung des gleichnamigen Markgrafen begonnen. Der Baumbestand des 14 Hektar großen Parkes ist vergleichsweise artenarm. Hauptholzart ist die Stileiche, aber auch Hainbuche, Flatterulme und Spitzahorn sind vertreten. Mehr

Lenné-Park Criewen

Zwischen 1816 und 1826 wurde auf Initiative des Gutsbesitzers Otto von Arnim in Criewen das alte Dorf abgerissen und weiter östlich wieder aufgebaut. Damit wurde Platz für die Anlegung eines Landschaftsparks geschaffen, der nach Planungen des Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné entstand. Im Zentrum des Parks befinden sich das rekonstruierte Schloss und die Dorfkirche. Der 9 Hektar große Park ist gut erhalten und lädt mit seinen seltenen Gehölzen wie Sumpfzypresse, Sommerlinde und Platane zu Spaziergängen ein.

Europäischer Hugenottenpark

Hinter dem Gebäude der Uckermärkischen Bühnen Schwedt befindet sich der zwei Hektar große Europäische Hugenottenpark. Der ehemalige Schlossgarten wurde im 17. Jahrhundert als Barockgarten angelegt. Der heutige Park vermittelt noch einen Eindruck von der Anlage des Gartens, u. a. mit Rondellen und einem Laubengang. Ein Teil des alten Baumbestandes, der sich hauptsächlich aus Rosskastanie, Linde, Eibe, Robinie, Feldulme, Platanen, Rot- und Hainbuche zusammensetzt, ist noch vorhanden.

Gutspark in Zützen

Ab 1832 wurde der Park nach Plänen von Peter-Joseph Lenné im Auftrag des Gutsbesitzers Lüdeke angelegt. Er ist nur noch rudimentär vorhanden. Zum Baumbestand zählen u. a. Platane, Großblättrige Weide, Roßkastanie, Esche und Ulme.

Stadtpark und Park Aufbauweg

Die Parkanlagen auf beiden Seiten der Lindenallee sind ehemalige Friedhöfe der Stadt.
1680 wurde der Kirchhof der St. Katharinenkirche geschlossen und außerhalb der Stadtmauer hinter dem Augustiner Tor neu angelegt (Stadtpark). 1843 entstand der Städtische Friedhof an der Lindenallee (Parkanlage Aufbauweg), der 1850 erweitert wurde. Mit der Inbetriebnahme des Neuen Friedhofs 1968 außerhalb der Stadt, wurden die Gräber dorthin umgebettet. Den Stadtpark zieren heute Linde, Roßkastanie, Eberesche, Berg-, Spitz- und Eschenahorn. Im Zuge der Neugestaltung der Gehwege an der Lindenallee im Bereich Stadtpark 2008 wurden dort Kunstwerke verschiedener Künstler aufgestellt, die zum  Gesamtkonzept „Park der Völker“ gehören. Im Park Aufbauweg sind Linde, Gleditschie, Roßkastanie, Amberbaum und Spitzahorn zu finden.

Stengerhain

1873 wurde auf Initiative des Eisenbahnkomitees eine Parkanlage geschaffen, die den vom Bahnhof kommenden Besucher der Stadt einen freundlichen Eindruck vermitteln sollte. Von dem Hain ist heute nur noch eine 0,5 Hektar große Grünanlage erhalten, deren Baumbestand von Roßkastanie und Spitzahorn geprägt ist.

Downloads

Beschluss 146/09/10

Beschluss zur Umbenennung der „Parkanlage Schloßgarten" in „Europäischer Hugenottenpark“, Vorlage-Nr. 168/10

Beschluss 126/08/10

Beschluss über die Aufnahme der Fläche des ehemaligen Getreidesilokomplexes an der Passower Chaussee in das Parkentwicklungskonzept der Stadt Schwedt/Oder, Vorlage-Nr. 152/10

Vorlage 543/07

Parkentwicklungskonzept der Stadt Schwedt/Oder, Beschluss 477/24/07, Vorlage beschlossen

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