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Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)

Logo: BIWAQ„Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“ ist ein ESF-Bundesprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), das mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) die Chancen von Bewohnerinnen und Bewohnern in benachteiligten Stadtteilen erhöht. Das Programm fördert Projekte zur Integration in Arbeit und zur Stärkung der lokalen Ökonomie.

Die Stadt Schwedt/Oder hat sich zusammen mit dem Uckermärkischen Bildungsverbund gGmbH erfolgreich um eine Teilnahme am ESF-Bundesprogramm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ (BIWAQ) beworben und wurde als eine von mehr als 70 Kommunen mit ihrem Projekt für die Förderrunde 2015–2018 ausgewählt. Weitere wichtige Partner sind das Jobcenter Uckermark und ansässige Unternehmen.

Zukunft im Quartier

Das Schwedter BIWAQ-Projekt heißt „Zukunft im Quartier“ und widmet sich vorangig der Problemstellung, Personen mit verfestigter Langzeitarbeitslosigkeit aus den Stadtteilen der Oberen Talsandterrasse („Am Waldrand“, „Kastanienallee“, „Talsand“) durch individuelle Projekte und Qualifizierungsmaßnahmen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Gleichzeitig wird in einem zweiten Handlungsfeld die Wirtschaft vor Ort und die wohnortnahe Versorgung gestärkt. Wichtig bei allen Projekten ist der Blick auf das Quartier: Die Förderung des einzelnen Menschen soll immer auch einen Mehrwert für das Quartier bringen und auch zu „handlungsfeldübergreifenden Aktivitäten“ in den Stadtteilen führen.

Foto: Zukunftsinsel BIWAQ

Im Rahmen der BIWAQ-Förderung werden die Teilprojekte „Zukunftsinsel“ und „Bauspielplatz” durchgeführt, die insbesondere die (nachhaltige) Integration von (langzeit)arbeitslosen Frauen und Männern, aber auch Spätaussiedlern und Flüchtlingen aus den Stadtteilen der Oberen Talsandterrasse befördern.

„Zukunftsinsel, Zukunftscafé“

Die „Zukunftsinsel“ wurde als niedrigschwelliger Treffpunkt in der Felchower Straße eingerichtet. Es ist ein zentraler Begegnungsort, wo die Teilnehmer und Akteure Beratung, Qualifizierung und Teilhabe erfahren. Es werden Aktionen durchgeführt, Kooperationen gestärkt, informelle Kontakte geknüpft.

Hier können auch eigene Ideen zu Projekten entwickelt und geplant werden wie z. B. Vortrag- und Veranstaltungssorganisation. Dazu bringen sie Themen ein, beschäftigen sich mit Öffentlichkeitsarbeit, begeben sich auf die Suche nach Referenten. Auch hier greifen Qualifizierung und Teilhabe eng ineinander („Learning by Doing“). Im Mittelpunkt stehen derzeit das Erlernen von  Veranstaltungsdurchführung und Öffentlichkeitsarbeit (Broschüre).

„Handwerk – Talsand aktiv“

Foto: BIWAQ ZaunIn Kooperationen mit Werkstätten und dem Biologischen Schulgarten e. V. werden nachbarschaftliche Miniprojekte durchgeführt. Die Angebote in diesem Handlungsfeld richten sich an handwerklich interessierte Frauen und Männer.

Die Teilnehmer können Fähigkeiten erlernen und ausbauen, ihre „Produkte“ im öffentlichen Raum präsentieren und dabei für sich „werben“. Persönliche Kontakte  entstehen, Praktika und Schnupperkurse und/oder die Integration in den Arbeitsmarkt verbessert. Im Bereich des Bauspielplatzes im Biologischen Schulgarten finden Aktivitäten zur Gestaltung eines bunten Bretterzauns aus ehemaligen Holzpaletten oder die Errichtung einer Weidenjurte aus Zweigen statt. In Vorbereitung ist der Aufbau einer „Kreativecke“, deren Überdachung im Fachwerk gebaut wird und ebenfalls Platz auf dem Gelände des Schulgarten findet wird.

Kontakt

Uckermärkischer Bildungsverbund gGmbH (UBV)
Kunower Straße 3
16303 Schwedt/Oder
biwaq@ubv-schwedt.de

Projektleitung UBV:
Wolfang Lichtenberg
Telefon 03332 450911

Projektkoordination bei der Stadt Schwedt/Oder:
Evelyn Hänsel
Telefon 03332 446-771

Weiterführende Informationen zu dem ESF-Bundesprogramm – Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ).

Kontakt

Stadt Schwedt/Oder
Dr.-Theodor-Neubauer-Straße 5
16303 Schwedt/Oder
Telefon
03332 446-0
Fax
03332 22116
Kontaktformular

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